ARP Lindermeir Holzschutz GmbH

Holzschädlingsbekämpfung im Heißluftverfahren

ARP Lindermeir GmbH

Oberrain 19
83104 Tuntenhausen
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Mobil   0177 - 21 22 977

DHBV

Fachverband für Holzschutz, Bautenschutz, Schimmelpilze, Holzschäden, nasse Wände, Bauschäden. Qualifizierte Fachfirmen und Sachverständige für Holzschutz, Bautenschutz und Schimmelpilze finden Sie hier.

Holzschutz

Vorbeugender Holzschutz
Viele Altbaubesitzer kennen die Probleme...


Irgendwann bei Sanierungs- Ausbauarbeiten wird festgestellt, dass Holzbauteile von Holz zerstörenden Insekten schon so geschädigt sind, daß bereits die Statik in Frage gestellt ist.


Oft wird dann der Sanierungsumfang viel höher als vorgesehen. Leider wird in sehr vielen Fällen erst zu spät die Wichtigkeit eines vorbeugenden Holzschutzes eingesehen.
 

Deshalb sollte bei verbauten, oder nicht mehr kontrollierbaren Holzkonstruktionen unbedingt ca. alle 10 Jahre ein vorbeugender Holzschutz vorgenommen werden, um die teilweise sehr hohen Kosten bei einer Sanierungsmaßnahme ( bekämpfender Holzschutz ) zu vermeiden.
 

Bekämpfender Holzschutz
Bei Holzschutzmaßnahmen gegen Insekten sollten auf jeden Fall dem Fachmann überlassen werden. Denn hier muss zunächst das Schadensbild analysiert und bei tragenden Konstruktionen gegebenenfalls die Resttragfähigkeit beurteilt werden. Je nach Art des Befalls, besteht u. U. sogar eine Meldepflicht gegenüber den Behörden.
 

Chemische Holzschutzmaßnahmen
Die meisten Holzschutzmittel dürfen ohnehin nur durch Fachbetriebe mit entsprechender Sachkunde nach Gefahrstoffverordnung ausgebracht werden und nicht durch andere Baubetriebe (wie z.B. Zimmereibetriebe) „mal eben mitgemacht werden“.
 

Heißluftverfahren
Beim Heißluftverfahren wird mit Spezialgeräten, heiße Luft über Rohre in den befallenen Raum geleitet, bis die für die Holzschädlinge tödlich wirkende Temperatur erreicht ist. Maßgebend für eine sichere Abtötung der Schädlinge ist die Holzkerntemperatur, die für mindestens eine Stunde wenigstens 55 °C betragen muss.

Um diese Bedingungen zu erfüllen, muss über einen Zeitraum von ca. 8 bis 12 Stunden (je nach Raumgröße, Balkenstärke, Undichtigkeiten und Grundtemperatur etc.) die Raumtemperatur auf ca. 80 bis 100 °C gehalten werden. Über den Temperaturverlauf wird ein Heizprotokoll geführt, wobei die maßgebenden Temperaturen mit Holzkernthermometern im Balkeninneren gemessen werden.

Nach DIN 68 800, Holzschutz, Teil 4, Ziff. 2.2, bewirkt das Heißluftverfahren für das behandelte Holz keinen sicheren vorbeugenden Schutz. Im Zuge der Heißluftbehandlung ist daher eine vorbeugende Schutzbehandlung nach DIN 68 800, Teil 3, mit bauaufsichtlich zugelassenen Holzschutzmitteln, z.B. Mittel auf Borsalzbasis, durchzuführen.

Ruckruf

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